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Technologie verständlich erklärt

So funktioniert der maitron® Kalkwandler

Das System enthärtet Wasser nicht. Es verändert nach dem Prinzip der Impfkristallisation die Struktur des im Wasser enthaltenen Kalks.

Schematischer Aufbau des maitron Katalysators
Im Inneren des Systems

Vom haftenden Kalk zum Calcit-Kristall.

Das Wasser durchströmt einen Katalysator. Dort entstehen Impfkristalle, an denen sich weitere Kalkbestandteile anlagern. So soll der Kalk bevorzugt im Wasser auskristallisieren, statt sich fest an Oberflächen abzusetzen.

Wichtig: Das ist Kalkschutz, keine klassische Enthärtung. Messbare Wasserhärte, Calcium und Magnesium bleiben erhalten.
Systemvergleich

Anderer Ansatz, anderer Betrieb.

maitron® KalkwandlerIonenaustauscher
Wasserhärtebleibt erhaltenwird reduziert
Salz / Regenerationnicht erforderlichregelmäßig erforderlich
Strom / Abwassernicht erforderlichsystemabhängig erforderlich
Mineralstoffebleiben im WasserZusammensetzung verändert sich

Vereinfachte Gegenüberstellung. Die passende Lösung hängt von Ziel, Wasserbeschaffenheit und Installation ab.

Schematische Montage eines maitron Kalkwandlers
Montage

Fachgerecht in die Hauptwasserleitung integriert.

Die Geräte werden entsprechend der vorhandenen Installation mit flexiblen, geeigneten Leitungsverbindungen montiert. Dimensionierung und Einbau erfolgen durch Fachpersonal.

Der Prozess in fünf Phasen

Vom gelösten Härtebildner zum mitgetragenen Impfkristall.

  1. 01
    Einströmen

    Das Trinkwasser gelangt in den Druckbehälter und setzt das darin befindliche Granulat in Bewegung.

  2. 02
    Keimbildung

    An der speziell beschichteten Oberfläche entstehen nach Produktbeschreibung kleine Calciumcarbonat-Impfkristalle.

  3. 03
    Kristallwachstum

    Weitere Härtebildner lagern sich bevorzugt an die große Oberfläche dieser Kristalle an.

  4. 04
    Ablösung

    Die gewachsenen Kristalle lösen sich vom Granulat und werden mit dem Wasserstrom weitertransportiert.

  5. 05
    Verringerte Steinbildung

    Dadurch soll weniger Calciumcarbonat direkt an Heizflächen, Rohrinnenwänden und anderen Oberflächen ausfallen.

Das allgemeine Prinzip der Impfkristallbildung wird auch vom DVGW beschrieben ↗. Die konkrete Leistung eines Geräts hängt von Prüfung, Auslegung und Betriebsbedingungen ab.
Begriffe richtig verwenden

Warum „Kalkwandler“ genauer ist als „Wasserfilter“.

Ein Filter trennt Stoffe aus einem Medium ab. maitron® soll Calcium und Magnesium gerade nicht entfernen. Auch „Entkalkungsanlage“ oder „Enthärter“ sind technisch missverständlich, weil die messbare Härte bestehen bleibt.

Die treffenden Begriffe sind Kalkschutzgerät, Kalkwandler und Impfkristallbildung. Wer bei Google nach einem „Wasserfilter gegen Kalk“ sucht, findet hier deshalb eine klare Erklärung, welches Ziel das System tatsächlich verfolgt.

Alle Systeme im Vergleich →
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