Wasserhärte beschreibt vor allem Calcium und Magnesium.
Je mehr Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser gelöst sind, desto härter ist es. Das ist zunächst keine Verunreinigung. Österreichisches Trinkwasser stammt laut AGES überwiegend aus gut geschützten Grundwasservorkommen und gelangt meist in natürlichem Zustand zu den Haushalten.
Summe der Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser.
Der Anteil, der beim Erhitzen als Calciumcarbonat beziehungsweise Wasserstein ausfallen kann.
1 Grad deutscher Härte entspricht laut AGES 17,9 mg Calciumcarbonat je Liter.
Warum Kalk an heißen Stellen besonders sichtbar wird
Wird Wasser erwärmt oder verdunstet, kann gelöstes Calciumcarbonat ausfallen. Darum zeigen sich Ablagerungen häufig an Heizstäben, Boilern, Kaffeemaschinen, Duschwänden, Perlatoren und Armaturen. Ein Kalkschutzsystem soll diese Steinbildung verringern; es ersetzt weder Trinkwasserhygiene noch einen Filter für unerwünschte Stoffe.
